Autonomous Modular Intelligence Government Operation Strategic Utility

Was digital geht, macht AMIGOSU selbst. Sie geben frei.

Wir suchen Branchenpartner Branche wählen

Den Kern antippen Einen Weg hinein auswählen

Geführter Einstieg

Der Weg hinein

Zig Werkzeuge — und trotzdem Handarbeit

Szenenbild „VIELE WERKZEUGE

Für fast jede Aufgabe gibt es inzwischen ein Programm. Und trotzdem sitzt am Ende jemand da und überträgt von Hand, was das eine Werkzeug weiß und das nächste braucht. Die Arbeit ist dadurch nicht weniger geworden — sie ist eine andere.

Freitagabend, und keiner weiß, wo es steht

Szenenbild „FREITAG, SPÄT

Ein Angebot ist raus, ein Rückruf zugesagt, Material bestellt. Wer sagt Ihnen am Freitagabend, was davon noch offen ist? Meistens ein Mensch, der es zufällig im Kopf hat. Und der ist irgendwann im Urlaub.

Die Arbeit liegt zwischen den Systemen

Szenenbild „DAZWISCHEN

Nicht die einzelnen Programme sind das Problem. Das Problem ist der Weg dazwischen: Was das Postfach weiß, weiß der Kalender nicht, und was unterwegs entschieden wird, steht nirgends. Genau dort verschwinden Vorgänge aus dem Blick.

Ein Kern, der die Schritte übernimmt

Szenenbild „EIN ORT

AMIGOSU legt einen Kern unter das, was Sie schon haben. Er versteht, was hereinkommt — und erledigt dann, was digital geht: anlegen, vorbereiten, nachfassen, berichten. Sie sehen das Ergebnis und geben frei, was verbindlich wird oder das Haus verlässt.

Draußen und im Büro derselbe Stand

Szenenbild „DERSELBE STAND

Was der Monteur auf der Baustelle meldet, liegt im Büro, bevor er wieder im Auto sitzt — ohne dass es jemand abtippt. Und was das Büro ändert, sieht er draußen auf seinem Telefon.

Ob das zu Ihnen passt, klärt ein Gespräch

Szenenbild „IHR BETRIEB

Der erste Schritt ist kein Angebot, sondern eine Frage: Was läuft bei Ihnen über Zuruf, und was bleibt liegen, ohne dass es jemandem auffällt? Daraus ergibt sich, was ein Kern bei Ihnen zuerst übernimmt — und ob er sich für Sie überhaupt lohnt.

Was Ihnen abgenommen wird

Was Ihnen das System abnimmt

Das, was keiner Frist gehorcht

Der Kleinkram

Eine Szene unter der Überschrift „ZWISCHEN TÜR UND ANGEL“ mit der Unterzeile „So entsteht es, ohne dass jemand etwas falsch macht“. Ein Werkstattgang mit offener Tür ins Freie. Links geht ein Monteur mit Helm zügig vorbei und ruft im Gehen etwas über die Schulter — beschriftet IM VORBEIGEHEN. Rechts steht ein Handwerksmeister frontal an einem Wandkalender und schreibt ein kurzes Wort in ein Feld — beschriftet AUF DEN KALENDER. Auf dem Sideboard darunter liegen ein Notizzettel und eine geschlossene Angebotsmappe. Beide sind in Bewegung und wirken ganz gewöhnlich beschäftigt.

Zwischen Tür und Angel kommt eine Information herein, jemand schreibt sie auf einen Zettel oder an den Kalender. Ein Angebot geht hinaus, und der Kollege, der es geschrieben hat, ist zwei Wochen weg — niemand fasst nach. Ein Bestandskunde hat seit zwei Jahren nichts von Ihnen gehört. So läuft es in jedem Betrieb, und niemand hat dabei etwas falsch gemacht. Teuer ist es trotzdem: Das ist der Auftrag, den ein anderer bekommen hat, und der Kunde, der nicht wiederkam. Genau diese Arbeit — Nachfassen, Wiedervorlage, Bestandskundenpflege — braucht keinen Menschen, der daran denkt, sondern ein System, das sie im Auge behält.

Andere Arbeit

Überschrift „VIELE WERKZEUGE, TROTZDEM HANDARBEIT“, darunter „Keines führt zum nächsten“. Eine Frau sitzt zwischen drei Bildschirmen mit erkennbar verschiedenen Programmen; sie schreibt mit der einen Hand auf einem Blatt Papier mit und tippt mit der anderen etwas in den Laptop. Zwischen den Bildschirmen gibt es keine Verbindung. Ein oranger Pfeil mit der Beschriftung ÜBERTRAGEN zeigt von einem Bildschirm zum anderen.

Jede Woche ein neues Werkzeug, jedes für sich brauchbar. Nur führt keines zum nächsten Schritt: Das Angebot entsteht im einen Programm, die Stunden stehen im zweiten, die Fotos von der Baustelle liegen im dritten — und zusammengetragen wird abends von Hand. Wer ehrlich nachrechnet, stellt fest: Am Ende hat man nicht weniger Arbeit, sondern andere Arbeit als vorher.

Flickenteppich

Zwei gegenübergestellte Hälften unter der Überschrift „EINZELSTÜCKE ODER EIN KERN“ mit der Unterzeile „Zwei Wege, dasselbe Ziel“. Links HEUTE: ein Mensch steht ratlos zwischen fünf verstreuten Programmfenstern, dazwischen laufen gestrichelte Linien ins Leere. Rechts MIT KERN: derselbe Mensch sitzt entspannt am Laptop, dieselben Fenster sind geordnet um ein abgerundetes Quadrat mit orangem Punkt angeordnet und mit ruhigen Linien verbunden.

Der übliche Weg: für jedes Problem ein eigenes Programm. Eines fürs Angebot, eines für die Zeiten, eines für die Baustellenfotos — jedes einzeln gekauft, einzeln bezahlt, einzeln gepflegt, und keines weiß vom anderen. AMIGOSUs Weg: einmal der gemeinsame Kern, und darauf lässt sich danach in Ruhe ausprobieren, was Sie interessiert. Ob ein neues Werkzeug etwas taugt, merken Sie im eigenen Betrieb — und Ihre Daten bleiben dabei im Haus.

So sieht es aus, wenn nichts liegen bleibt

Ablauf in vier Stationen mit der Überschrift „VON DER BAUSTELLE ZUM TAGESBERICHT“ und der Unterzeile „Sprechen, nachfragen, Foto dazu, fertig“. Erstens SPRACHE: ein Monteur mit Helm spricht auf der Baustelle in sein Smartphone. Zweitens RÜCKFRAGE, orange hervorgehoben: auf dem Smartphone steht eine kurze Rückfrage mit zwei Schaltflächen, ein Finger tippt eine an. Drittens FOTO: eine Hand fotografiert einen fertigen Bauabschnitt. Viertens BERICHT: ein Bauleiter sieht im Baucontainer auf einen Monitor mit einer Übersicht, in der das Foto enthalten ist.

Ein Monteur gibt auf der Baustelle per Sprachnachricht durch, was war. Wo etwas unklar ist, fragt der Kern zurück; ein Foto kommt dazu. Daraus entsteht der Tagesbericht für den Bauleiter. Niemand tippt abends ab, was tagsüber längst gesagt worden ist.

Woran Sie erkennen, ob es zu Ihnen passt

Typische Lagen

Überschrift „WORAN SIE ERKENNEN, DASS ES PASST“, darunter „Nicht die Größe entscheidet, die Lage“. In der Mitte ein Handwerksmeister an seinem Tresen, dem von vier Seiten gleichzeitig Anfragen zulaufen, jede mit einer Linie zu ihm: ein klingelndes Telefon (TELEFON), ein Bildschirm mit einem Briefumschlag (MAIL), ein Smartphone mit Chat-Blasen (MESSENGER), ein Laptop mit einem Formular (PORTAL).

Nicht die Mitarbeiterzahl entscheidet, sondern wie bei Ihnen gearbeitet wird. Anfragen kommen übers Telefon, per Mail, über ein Portal und über das Handy des Poliers. Dieselben Handgriffe wiederholen sich jede Woche. Wie ein bestimmter Kunde abgerechnet werden will, weiß genau einer — und der hat Urlaub. An einem Auftrag hängen drei Leute, und keiner kennt den Stand der anderen. Aufträge ziehen sich über Monate. Je mehr davon Sie wiedererkennen, desto mehr bringt ein gemeinsamer Kern.

Wann noch nicht

Überschrift „WANN SICH DER KERN NICHT LOHNT“, darunter „Ein Weg herein, kurze Wege“. Eine ruhige, aufgeräumte Werkstatt: Ein Handwerker steht entspannt telefonierend an seiner Werkbank, auf der ein einziges aufgeschlagenes Auftragsbuch liegt. Eine einzelne blaue Linie führt von der Tür zum Buch, beschriftet mit EIN BUCH.

Wenn bei Ihnen alles über ein Auftragsbuch läuft, einer den Überblick hat und ein Auftrag in ein paar Tagen erledigt ist, bringt ein Kern Aufwand ohne Gegenwert. Das sagen wir Ihnen dann auch. Eine Einführung gegen den tatsächlichen Bedarf schadet beiden Seiten.

Wo es zuerst greift

Drei Situationen aus demselben Betrieb nebeneinander, unter der Überschrift „WO WIR ZUERST ANSETZEN“ mit der Unterzeile „Dort, wo der Hebel am größten ist“. Links MEISTE ANFRAGEN: ein Tresen, an dem gleichzeitig telefoniert und am Bildschirm gearbeitet wird. In der Mitte, orange gerahmt und von einem orangen Pfeil bezeichnet, LÄNGSTE LAUFZEIT: eine halbfertige Baustelle, ein Monteur sieht auf die Uhr. Rechts BLEIBT LIEGEN: ein leerer Büroschreibtisch mit einem hohen Stapel Mappen und einem Telefon mit blinkender Anrufanzeige.

Angefangen wird dort, wo es am meisten bringt: bei dem Weg, über den die meisten Anfragen hereinkommen, bei den Aufträgen, die sich am längsten hinziehen, oder bei der Arbeit, die am häufigsten liegen bleibt. Welche der drei Stellen es bei Ihnen ist, ergibt ein Gespräch über Ihren Betrieb — keine Liste, die für alle gleich aussieht.

Automation als steuerbare Investition

Was sich ändert

Zwei Hälften unter der Überschrift „VORHER IM KOPF, NACHHER IM SYSTEM“ mit der Unterzeile „Aus einer Information wird ein Schritt, der jemandem gehört“. In beiden Hälften derselbe Handwerksmeister, frontal und mit erkennbarem Gesicht. Links VORHER: Er steht angespannt an einem überladenen Schreibtisch, das Telefon zwischen Schulter und Ohr, rings um den Monitor kleben viele Notizzettel, daneben ein vollgeschriebener Wandkalender und ein Stapel Mappen. Rechts NACHHER: Derselbe Mann steht entspannt vor einem aufgeräumten Bildschirm mit wenigen klaren Zeilen, jede mit einem kleinen Personenbild und einem Datum; auf dem Tisch steht das AMIGOSU-Zeichen und leuchtet. Kein Klebezettel mehr.

Vorher hängt vieles an Köpfen und an Papier: Wer den Kunden zuletzt angerufen hat, steht auf einem Zettel; was noch offen ist, weiß der Kollege, der gerade nicht da ist. Nachher ist jeder Arbeitsschritt im Betrieb abgebildet und wird betreut — was hereinkommt, wird festgehalten, jemandem zugeordnet und zu einer Aufgabe mit Frist. Was sich wiederholt, übernimmt der Kern selbst, dort wo Sie es freigegeben haben; Sie bekommen dann einen Bericht darüber, was in der Woche gelaufen ist, statt es zusammensuchen zu müssen. Ob sich das lohnt, sehen Sie an Ihrem eigenen Vorher und Nachher — nicht an einer Zahl aus einer Broschüre.

Warum keine Zahlen

Überschrift „KEINE FREMDEN QUOTEN“, darunter „Eine Zahl aus einem anderen Betrieb sagt nichts“. Links auf einer Staffelei ein blasses, graues Werbeplakat mit einem Balken und einem Kreisdiagramm, beschriftet mit FREMD. Rechts, größer und klar beleuchtet, ein Mann an seinem eigenen Schreibtisch vor einem Monitor mit einer schlichten Kurve, beschriftet mit IHR BETRIEB. Es stehen keine Ziffern und keine Prozentzeichen im Bild.

Sie finden hier keine Einsparquote. Eine Zahl, die in einem anderen Betrieb gemessen wurde, sagt über Ihren nichts aus — und eine, die niemand gemessen hat, ist geraten. Was zählt, ist der Vergleich in Ihrem eigenen Ablauf.

Woher sie kommen

Ablauf in vier Stationen unter der Überschrift „DIE ZAHLEN FALLEN BEIM ARBEITEN AN“ mit der Unterzeile „Ohne zusätzliche Erfassung“. Erstens ARBEIT: ein Monteur in der Werkstatt legt auf seinem Tablet eine Aufgabe ab. Zweitens ZUSTAND: eine Karte mit drei Zustandspunkten, von denen einer gefüllt ist. Drittens ZEITPUNKT: dieselbe Karte mit einer Uhr. Viertens AUSWERTUNG: ein Monitor mit einer Kurve und zwei Balken, ohne Ziffern. Keine Station ist hervorgehoben — hier entscheidet niemand, die Zahlen entstehen nebenbei.

Niemand muss dafür etwas zusätzlich eintragen. Wann die Anfrage kam und wann das Angebot hinausging, weiß der Kern ohnehin — er hat beides selbst bearbeitet. Dasselbe gilt für die Rückfrage dazwischen und die Freigabe am Ende. Die Auswertung entsteht aus der Arbeit selbst und nicht aus einer Strichliste, die abends noch jemand führen müsste.

Wie es zu Ihnen kommt

Der Weg in den laufenden Betrieb

Was Sie haben, darf bleiben

Was angeschlossen wird

Überschrift „WAS SIE HABEN, DARF BLEIBEN“, darunter „Alles läuft auf denselben Ort zu“. Ein Büro, in dem die vorhandenen Systeme als echte Gegenstände an ihren Plätzen stehen: eine Telefonanlage auf einem Sideboard (TELEFON), ein Aktenschrank voller Ordner (ABLAGE), ein Monitor mit einer Listenoberfläche (WARENWIRTSCHAFT), ein Wandkalender mit Terminen (KALENDER). Von jedem führt eine blaue Linie zur Mitte, wo auf dem Schreibtisch das AMIGOSU-Zeichen steht und leuchtet. Daneben arbeitet eine Sachbearbeiterin frontal weiter; nichts ist abgebaut oder durchgestrichen.

Ihr Postfach, der Kalender, die Warenwirtschaft, die Website, die Ablage auf dem Server, die Nachrichten-App auf den Diensthandys, die Telefonanlage — und was sich sonst noch anbinden lässt: Alles läuft auf denselben Ort zu. Am Anfang zieht AMIGOSU nur die Fäden zusammen und lernt dabei, welche Arbeit in Ihrem Haus wirklich anfällt. Mit der Zeit brauchen Sie die Einzelteile immer weniger, denn Ablage, Kalender und die Ebene darunter bringt es selbst mit. Was ersetzt wird und was bleibt, entscheiden Sie — nicht ein Stichtag.

Drei Rollen

Überschrift „DREI ROLLEN FÜR VORHANDENE SYSTEME“, darunter „Liefern, führen oder ausführen“. Drei Arbeitsplätze nebeneinander, verbunden durch eine durchgehende blaue Linie. Links LIEFERT: eine Hand zieht einen Ordner aus einem Aktenschrank. In der Mitte FÜHRT: eine Frau bedient am Monitor weiterhin selbst ihre Fachanwendung. Rechts MACHT: ein Etikettendrucker gibt ein Etikett aus, ohne dass jemand danebensteht.

Ein Programm, das Sie heute haben, kann auf drei Arten weiterlaufen. Es liefert nur zu — die Zeiten aus der Erfassung zum Beispiel. Oder es bleibt das Maß der Dinge für sein Gebiet: Was in der Lohnbuchhaltung steht, gilt, und AMIGOSU richtet sich danach. Oder es führt aus, was angestoßen wird — der Etikettendrucker im Lager tut weiter, was er immer getan hat. Verbunden wird darüber. Einen Stichtag, an dem alles abgelöst wird, gibt es nicht.

Was das erspart

Zwei Hälften unter der Überschrift „KEINE GROSSE UMSTELLUNG“ mit der Unterzeile „Angeschlossen wird, was da ist“. Links BEFÜRCHTET, grau und blass: ein Büro im Umbruch mit Umzugskisten voller Ordner, einem dunklen, abgesteckten Monitor und einer ratlosen Frau. Rechts WIRKLICH, hell und klar: dasselbe Büro unverändert im Betrieb, alle Geräte laufen; auf dem Schreibtisch ist ein kleines Gerät mit orangem Punkt dazugekommen, mit dünnen Linien zu Monitor, Telefon und Drucker. Dieselbe Frau arbeitet ruhig weiter.

Die Sorge vor der großen Umstellung ist berechtigt — sie ist nur nicht nötig. Angeschlossen wird, was da ist; erweitert wird schrittweise. Was heute in einem anderen System gut läuft, darf dort weiterlaufen.

Wie Ihre Leute damit arbeiten

Zwei Hälften unter der Überschrift „SIE SCHREIBEN, WIE SIE SPRECHEN“ mit der Unterzeile „Die Notiz geht nicht unter — das System liest mit“. In beiden dieselbe Sachbearbeiterin, frontal und mit erkennbarem Gesicht. Links SCHNELL NOTIERT: Auf ihrem Bildschirm läuft links eine Unterhaltung in wenigen breiten Sprechblasen, rechts daneben eine kleine helle Notizfläche wie ein Schreibtischblock, auf die sie drei kurze Zeilen tippt — keine Formularfelder. Rechts AM ABEND: Derselbe Bildschirm zeigt drei fertige Aufgabenkarten, jede mit einem kleinen Personenbild und einem Datum, darunter eine weiße Schaltfläche mit orangem Rand, auf die ihre Hand zugeht. Dazwischen steht klein und leuchtend das AMIGOSU-Zeichen.

Eingabemasken sind von gestern. Bei AMIGOSU schreiben oder sprechen Ihre Leute einfach, was ist — so, wie sie es einem Kollegen sagen würden: „Kunde Berger, Montage am Dienstag, Termin muss noch gesucht werden.“ Daneben liegt eine Arbeitsfläche wie ein Schreibtisch, auf der man etwas schnell notiert. Der Unterschied zum Zettel: Die Notiz geht nicht unter, weil das System sie liest und im Auge behält. Am Ende des Tages kommt der Vorschlag zurück — aus diesen Notizen würden diese Aufgaben, für diese Leute, bis zu diesen Terminen. Sie ändern, was nicht stimmt, und geben frei.

Schritt für Schritt in den Betrieb

Zwei Wege hinein

Zwei Hälften unter der Überschrift „ZWEI WEGE, DERSELBE ANFANG“ mit der Unterzeile „Über Ihre Daten oder über einen Arbeitsplatz“. Unten in der Bildmitte steht groß das AMIGOSU-Zeichen; von ihm führen zwei breite blaue Wege nach oben auseinander. Links ÜBER DIE DATEN: ein Handwerksmeister übergibt frontal einen Aktenordner und zeigt zugleich auf einen Bildschirm mit einer langen Tabelle; daneben stapeln sich weitere Ordner. Rechts ÜBER EINEN PLATZ: ein einzelner Arbeitsplatz in einem Großraum, an dem eine Sachbearbeiterin frontal arbeitet; ihr Platz ist als einziger orange umrandet, die übrigen laufen unverändert weiter.

Zuerst steht AMIGOSU im Haus. Danach gibt es zwei Wege, und Sie wählen. Der eine geht über Ihre Daten: Sie geben her, was da ist — die Kundenliste, die Aufträge, die Ablage. Daraus baut der Kern sich seine Grundlage, und von dort aus wird Ihr Betrieb Stück für Stück übernommen. Der andere geht über einen Arbeitsplatz: Sie bestimmen eine Abteilung oder einen einzelnen Menschen, der als Erster Unterstützung bekommt. Wir sehen uns an, was genau diese Arbeit verlangt, und bauen das zuerst. Beide Wege laufen im vollen Betrieb, und bei beiden kommt jede Woche etwas dazu.

Wo wir anfangen

Drei Situationen aus demselben Betrieb nebeneinander unter der Überschrift „WO ES BEI IHNEN WEH TUT“ mit der Unterzeile „Zuerst die Stelle mit der größten Wirkung“. Links GELD LIEGT DA: ein Handwerksmeister frontal am Telefon, vor ihm auf dem Bildschirm eine lange Liste von Kundenzeilen, von denen die meisten blass sind. In der Mitte MEHR SCHAFFEN: zwei Monteure in der Werkstatt an einem Werkstück, daneben ein Tablet mit einer kurzen Aufgabenliste. Rechts BLEIBT LIEGEN, als einzige Station orange gerahmt: ein Schreibtisch mit einem Stapel Mappen, daneben eine Sachbearbeiterin, die Hand schon am obersten Vorgang.

Bevor etwas gebaut wird, sehen wir uns an, wo es bei Ihnen wirklich weh tut. Drei Fragen entscheiden: Wo liegt Geld auf der Straße — die Bestandskunden zum Beispiel, die seit Jahren niemand angerufen hat? Wo schaffen Sie mit denselben Leuten mehr, wenn eine Arbeit von allein läuft? Und was bleibt so oft liegen, dass es schon zum Betrieb dazugehört? Angefangen wird an der Stelle mit der größten Wirkung, nicht an der, die technisch am einfachsten wäre.

Die Automationsstufen

Vier Stationen unter der Überschrift „NICHT UMGELEGT, SONDERN EINGEFÜHRT“ mit der Unterzeile „Vier Stufen, jede einzeln freigegeben“. Erstens SIEHT ZU: eine Frau arbeitet am Monitor, der Kern steht daneben und beobachtet nur. Zweitens HILFT: der Kern legt ihr einen vorbereiteten Entwurf daneben, sie prüft ihn. Drittens MACHT: der Bildschirm arbeitet allein, sie sitzt zurückgelehnt daneben. Viertens MEHR, orange hervorgehoben: dieselbe Frau tippt auf einem Tablet eine Bestätigung an und schaltet die nächste Fähigkeit frei.

AMIGOSU wird nicht an einem Tag umgelegt, sondern eingeführt — in vier Stufen, die Sie an jeder einzelnen Aufgabe wiedererkennen. Zuerst schaut das System nur zu und lernt, wie es bei Ihnen läuft. Dann legt es Ihnen etwas vor, und Sie ändern daran, was nicht passt. Dann macht es die Arbeit selbst und holt sich nur noch Ihre Freigabe. Ohne Rückfrage läuft erst, was sich über eine Zeit bewährt hat — und auch dann nur dort, wo Sie es ausdrücklich wollen.

Der Takt

Ein Kreislauf aus vier Stationen unter der Überschrift „FÜR JEDE FÄHIGKEIT DERSELBE TAKT“ mit der Unterzeile „Erst wenn sie trägt, kommt die nächste“. Im Uhrzeigersinn: AN — eine Hand legt einen Kippschalter um. SEHEN — ein Monitor, auf dem eine Zeile mit einem Auge gekennzeichnet ist. MESSEN — ein Messschieber liegt an einem Bauteil auf dem Bildschirm an. FREI, als einziges orange gerahmt — ein Handwerksmeister tippt eine Bestätigung an. In der Kreismitte steht derselbe Meister mit verschränkten Armen. Die Pfeile schließen den Kreis: Der Takt wiederholt sich.

Für jede Sache, die dazukommt, gilt derselbe Takt: anschalten, eine Weile mitlaufen lassen, ansehen was dabei herauskommt, freigeben. Erst wenn eine Sache im Alltag trägt, kommt die nächste. Das dauert länger als ein Stichtag im Kalender — und es ist der Grund, warum am Ende etwas läuft, statt dass alle wieder zum Zettel greifen.

Was Sie dabei sehen

Überschrift „SIE SEHEN IHREN STAND“, darunter „Nicht den vollen Funktionsumfang“. Ein Mann sitzt an einem Monitor mit einer Liste. Drei Linien führen nach rechts zu ihrer Beschriftung: DA zu einer normalen Zeile mit gefülltem blauen Punkt; IN BEOBACHTUNG zu einer orange gerahmten Zeile mit einem Auge-Symbol; NICHT DA auf eine leere Stelle in der Liste, an der schlicht nichts steht — kein ausgegrautes Feld und kein Schloss.

Auf dem Bildschirm steht, was bei Ihnen läuft — nicht, was das Produkt alles könnte. Was angeschaltet ist, ist da. Was gerade mitläuft und noch beobachtet wird, ist als solches gekennzeichnet. Und was Sie nicht haben, erscheint gar nicht erst: Ihre Leute suchen nicht nach Knöpfen, die es in Ihrem Betrieb nicht gibt.

Sie bleiben Herr im eigenen Haus

Der Weg von Hand

Zwei Hälften unter der Überschrift „SIE ARBEITEN WEITER WIE VORHER“ mit der Unterzeile „Derselbe Bildschirm, dieselben Daten“. In beiden Hälften dieselbe Sachbearbeiterin, frontal und mit erkennbarem Gesicht, vor demselben Bildschirm mit derselben Liste. Links AUTOMATISCH: neben dem Bildschirm steht das AMIGOSU-Zeichen und leuchtet, ihre Hände ruhen auf dem Tisch. Rechts VON HAND: dasselbe Zeichen steht grau und ohne Leuchten da, sie bedient jetzt selbst mit Maus und Tastatur und arbeitet ruhig weiter.

Fällt die Automatik aus oder wollen Sie sie an einer Stelle schlicht nicht, arbeiten Ihre Leute weiter wie vorher — am selben Bildschirm, mit denselben Daten. Alles, was in Ihrem Betrieb angeschaltet ist, lässt sich dort auch von Hand erledigen. Der Wechsel ist vorgesehen und nicht der Notausgang: Was offen war, bleibt offen und geht nicht verloren.

Der betreute Betrieb

Überschrift „DAHINTER STEHT EIN BETRIEB“, darunter „Es gibt jemanden, der antwortet“. Ein Techniker sitzt frontal an einem Arbeitsplatz mit zwei Monitoren und hält den Telefonhörer ans Ohr; sein Gesicht ist zugewandt und freundlich. Drei Beschriftungen: ÜBERWACHT am Monitor mit der ruhigen Kurve, GESICHERT am Regal mit den Sicherungsmedien, ERREICHBAR am orangen Telefonhörer in seiner Hand. Auf dem Schreibtisch steht das AMIGOSU-Zeichen und leuchtet. Draußen vor dem Fenster ist es dunkel — es ist Abend, und er ist trotzdem da.

Hinter dem Produkt steht ein Betrieb. Das System wird überwacht, gesichert und im Ernstfall wieder hergestellt. Wenn am Freitagnachmittag etwas klemmt, gibt es einen Weg, das zu melden, und jemanden, der antwortet — statt eines Formulars, das ins Leere läuft. Das ist der Unterschied zwischen einer Software, die man Ihnen verkauft hat, und einem System, das jemand für Sie betreibt.

Wenn Sie aufhören wollen

Eine Szene unter der Überschrift „SIE BINDEN SICH NICHT AUF LEBENSZEIT“ mit der Unterzeile „Was Ihres ist, bleibt Ihres“. Ein Unternehmer im Hemd steht frontal in seinem Büro, ruhig und gelassen, die Hand auf einem geschlossenen Gerät von der Größe eines Aktenkoffers, das auf einem Sideboard steht und orange umrandet mit IHR BESTAND beschriftet ist; auf dem Gerät sitzt klein das AMIGOSU-Zeichen. Hinter ihm läuft ein Arbeitsplatz weiter. Rechts steht eine Tür weit offen, durch die man einen hellen Hof sieht — beschriftet DIE TÜR IST OFFEN. Niemand geht hindurch, sie steht nur offen.

Sie binden sich nicht auf Lebenszeit. Ihre Daten liegen auf Ihrem eigenen System und zusätzlich auf einer Daten-Box in Ihrem Haus — Vorgänge, Dokumentation, Urlaubsplan, alles, was der Betrieb an Wissen hat. Kündigen Sie, bekommen Sie zum Vertragsende den vollen technischen Zugang zu genau diesem Bestand: unbefristet und in Ihrem eigenen Netz. Und jeder Arbeitsschritt, den vorher eine Automation gemacht hat, lässt sich in der Oberfläche von Hand erledigen — mit mehr Aufwand und mehr Handgriffen, aber ohne dass Ihnen etwas fehlt. Was Sie dann verlieren, ist die Automatik. Nicht Ihr Betrieb und nicht Ihr Wissen.

Zwei Schlüssel

Zwei getrennte Räume unter der Überschrift „ZWEI SCHLÜSSEL, ZWEI HÄUSER“ mit der Unterzeile „Unabhängig voneinander verwahrt“, geteilt durch eine senkrechte Linie. Links HAUS EINS: ein Mann steht in einem Büro vor einem Wandtresor und hält einen Schlüssel. Rechts HAUS ZWEI: eine Frau steht in einem anders eingerichteten Raum vor einem zweiten Wandtresor mit dem zweiten Schlüssel. Von beiden Schlüsseln führt eine blaue Linie nach unten, wo sie sich an einem Quadrat mit orangem Punkt treffen.

Die beiden Gesellschaften verwahren die Zugangsmittel zu Ihrem System unabhängig voneinander. Fällt eine Seite dauerhaft aus, ist die andere vertraglich verpflichtet, sie herauszugeben. Das ist kein Notfallplan im Kleingedruckten, sondern eine Struktur, die von vornherein zwei Träger hat.

Wie es das macht

Wie AMIGOSU die Arbeit übernimmt

Ein Montag, fünf Arbeitsplätze

Im Büro

Eine Szene unter der Überschrift „UM ZWANZIG VOR ACHT IST DIE POST VERTEILT“ mit der Unterzeile „Sie ändert einen Satz und gibt frei“. Eine Frau sitzt im Morgenlicht an ihrem Schreibtisch vor einem großen Monitor. Links auf dem Bildschirm eine Liste eingegangener Nachrichten, von denen feine blaue Linien nach rechts zu Kunden- und Vorgangseinträgen führen — beschriftet ZUGEORDNET. Vorne groß eine bereits geschriebene Antwort, daneben eine weiße Schaltfläche mit orangem Rand — beschriftet FREIGEBEN —, auf die ihre Hand zugeht. Auf dem Tisch liegt kein Papierstapel.

Über Nacht sind dreiundzwanzig Mails im Sammelpostfach gelandet. Als sie um zwanzig vor acht den Rechner aufklappt, liegt keine davon mehr unsortiert da: Die Anfrage hängt am richtigen Kunden, die Reklamation am Vorgang von letzter Woche, die Rechnung ist bei der Buchhaltung. Zwei Antworten sind geschrieben und warten auf sie. Sie ändert in einer davon einen Satz und gibt beide frei. Um fünf nach acht ist das Postfach leer — nicht abgearbeitet, sondern verteilt.

Im Marketing

Eine Szene unter der Überschrift „MONTAG IST REDAKTIONSSCHLUSS“ mit der Unterzeile „Kein leeres Blatt — ein Entwurf, den sie zu ihrem macht“. Eine junge Frau sitzt an einem breiten Monitor, auf dem zwei Fassungen desselben Beitrags nebeneinander stehen: links der vorbereitete ENTWURF mit einem erkennbaren Baustellenfoto und mehreren Textzeilen, rechts IHRE FASSUNG, in der einige Zeilen anders gesetzt sind. Ihre Hand liegt an der Tastatur, ihr Blick auf der rechten Seite. Am Rand der rechten Fassung ein orange umrandeter kleiner Hinweis an einer einzelnen Stelle, die vor dem Versand noch anzusehen ist.

Montag ist Redaktionsschluss, und vor ihr liegt kein leeres Blatt. Der Beitrag steht als Entwurf da, gebaut aus dem eigenen Bestand: das Projekt, das am Freitag fertig geworden ist, die Fotos vom Baustellenleiter, die Zahlen aus dem Vorgang. Sie schreibt um, was nach ihr klingen soll. Was fachlich so nicht hinausgehen darf, ist vorher aufgefallen und markiert. Freigegeben wird von ihr — ungefragt geht nichts nach draußen.

In der Buchhaltung

Eine Szene unter der Überschrift „DREI VON DREIUNDVIERZIG“ mit der Unterzeile „Sie sieht nur die Rechnungen an, die nicht stimmen“. Eine Frau sitzt vor einem großen Monitor, auf dem eine lange ruhige Liste von Rechnungszeilen steht; die meisten tragen einen kleinen grünen Haken — beschriftet STIMMT. Drei Zeilen mitten in der Liste sind orange gerahmt und ein Stück nach rechts herausgeschoben — beschriftet PRÜFEN. Bei einer dieser drei stehen zwei kleine Felder nebeneinander, deren Inhalte sichtbar voneinander abweichen. Ihr Blick und ihre Hand gehen zu den drei herausgeschobenen Zeilen, nicht zur übrigen Liste. Im ganzen Bild stehen keine Ziffern.

Die Eingangsrechnungen des Wochenendes sind gelesen, dem Lieferanten und der Bestellung zugeordnet und zur Zahlung vorbereitet. Drei sind es nicht: Bestellte und berechnete Menge gehen auseinander. Genau diese drei sieht sie an — nicht die vierzig, bei denen alles stimmt. Und die Mahnung, die heute fällig gewesen wäre, hat sie nicht gesucht: Sie lag schon da.

Auf der Baustelle

Eine Szene unter der Überschrift „ZEHN VOR SIEBEN, REGEN“ mit der Unterzeile „Zwei Sätze gesprochen — im Auto steht der Eintrag“. Links im Bild steht ein Bauleiter mit Helm und Regenjacke vor einer Baugrube, in der Wasser steht; er hält sein Smartphone nah am Mund und spricht hinein, auf dem Gerät ist eine einfache Tonwelle zu sehen — beschriftet GESPROCHEN. Rechts angeschnitten sein Fahrzeug; durch die Seitenscheibe ist ein Tablet auf dem Beifahrersitz zu sehen, auf dem derselbe Vorgang jetzt als Eintrag mit einem kleinen Foto steht — beschriftet IM BAUTAGEBUCH. Eine ruhige blaue Linie führt vom Telefon zum Tablet. Der Regen ist durch feine schräge Linien angedeutet, das Bild bleibt hell und ruhig.

Zehn vor sieben, Regen, die Grube steht voll Wasser. Er fotografiert die Stelle und spricht zwei Sätze in sein Telefon. Bis er im Auto sitzt, steht die Behinderung im Bautagebuch, der Bauherr ist informiert und die Nachtragsanfrage ist vorbereitet. Abends tippt niemand mehr ab, was morgens längst gesagt worden ist.

Im Außendienst

Eine Szene unter der Überschrift „DREISSIG SCHRITTE ZUM AUTO“ mit der Unterzeile „Bis die Tür zufällt, ist der Termin dokumentiert“. Derselbe Mann ist zweimal im selben Bild zu sehen, weil zwischen beiden Momenten nur eine halbe Minute liegt. Links geht er mit Aktentasche zügig über einen Hof und spricht dabei in das Smartphone in seiner Hand; wenige feine Linien hinter ihm zeigen die Bewegung — beschriftet IM GEHEN. Rechts steht er an der geöffneten Tür seines Autos und sieht auf dasselbe Telefon, auf dem jetzt eine fertige Karte mit drei Zeilen und einem grünen Haken steht — beschriftet BEIM EINSTEIGEN. Das Auto ist deutlich zu sehen, die Szene spielt draußen.

Der Termin ist zu Ende, er geht über den Hof zum Auto. Unterwegs drückt er einmal auf sein Telefon und spricht drei Sätze im Gehen. Bis die Autotür zufällt, ist der Besuchsbericht geschrieben, das besprochene Angebot vorbereitet, die Wiedervorlage in zehn Tagen gesetzt — und der Innendienst sieht es. Kein Abend mehr am Laptop, an dem nachgeholt wird, was tagsüber passiert ist.

Wie aus Information erledigte Arbeit wird

Wie etwas hineinkommt

Überschrift „VIER WEGE, EIN ORT“, darunter „Niemand erfasst etwas doppelt“. In der Mitte ein abgerundetes Quadrat mit orangem Punkt, der Kern. Von vier Seiten führen blaue Linien darauf zu, an jedem Anfang eine Situation: MAIL — eine Hand an der Maus vor einem geöffneten Postfach. DOKUMENT — eine Hand legt ein Blatt in einen Scanner. UNTERWEGS — ein Monteur mit Helm tippt draußen in sein Smartphone. OBERFLÄCHE — eine Frau trägt am Monitor etwas in eine Eingabemaske ein.

Vier Wege führen hinein, und alle enden am selben Ort: eine Mail, ein Dokument, eine Nachricht von unterwegs, ein Eintrag in der Oberfläche. Niemand muss etwas doppelt erfassen, damit das System davon weiß.

Was daraus wird

Ablauf in vier Stationen mit der Überschrift „AUS EINEM ANRUF WIRD EINE AUFGABE“ und der Unterzeile „Mitschreiben, verstehen, nachfragen, erledigt“. Erstens ANRUF: ein Handwerker mit Helm telefoniert auf einer Baustelle. Zweitens NOTIZ: ein Smartphone, auf dem eine Sprachaufnahme in Textzeilen übergeht. Drittens RÜCKFRAGE, orange hervorgehoben: eine Frau im Büro bestätigt auf einem Tablet eine kurze Rückfrage. Viertens ERLEDIGT: ein Monitor mit einer Liste, eine Zeile mit grünem Haken.

Der Kern versteht, worum es geht, ordnet es dem richtigen Kunden und Vorgang zu — und erledigt dann den Schritt, der daraus folgt: das Angebot vorbereiten, die Bestellung anstoßen, die Rückfrage stellen, den Bericht schreiben. Was digital geht, macht er selbst. Was verbindlich wird oder das Haus verlässt, legt er vorher einem Menschen aus Ihrem Betrieb zur Freigabe vor.

Wie man damit arbeitet

Zwei gegenübergestellte Hälften unter der Überschrift „DRAUSSEN UND IM BÜRO DERSELBE STAND“ mit der Unterzeile „Niemand überträgt etwas“. Links BAUSTELLE: ein Monteur mit Helm hält vor einem Rohbau sein Smartphone, auf dem eine Liste mit wenigen Zeilen steht. Rechts BÜRO: eine Frau sitzt vor einem Monitor, auf dem dieselbe Liste größer erscheint — gleiche Zeilen, gleiche Anordnung, ein Eintrag in beiden orange hervorgehoben. Eine einzelne blaue Linie verbindet die beiden Bildschirme.

AMIGOSU arbeitet im Hintergrund und ist zugleich der Platz, an dem Ihre Leute arbeiten. Die Übersicht im Büro, die eigene Aufgabenliste, die Nachricht vom Handy und die Maske, in der jemand etwas erfasst, zeigen denselben Stand — es ist ein Betrieb und nicht vier Programme. Wer auf der Baustelle etwas meldet, findet es im Büro wieder, ohne dass es jemand abtippt.

Arbeit endet nicht beim Klick

Wo Arbeit verschwindet

Zwei Hälften unter der Überschrift „NACH DEM ERSTEN SCHRITT“ mit der Unterzeile „Getan ist nicht erledigt“. Links RAUS: eine Frau am Schreibtisch drückt auf eine orange hervorgehobene Taste, ein Briefumschlag fliegt von ihrem Bildschirm weg. Rechts UND DANN?: derselbe Umschlag verliert sich in einer grauen, nebligen Fläche, in der bereits weitere Umschläge, ein Lieferschein und ein Rechnungsblatt halb verschwunden liegen; darüber steht ein großes oranges Fragezeichen.

Ein Angebot ist versendet, eine Rückmeldung zugesagt, eine Rechnung offen, Material bestellt. Der erste Arbeitsschritt ist getan — und genau da verschwindet der Vorgang aus dem Blick. Es merkt keiner, weil niemand etwas falsch gemacht hat, und genau deshalb summiert es sich.

Was stattdessen geschieht

Ablauf in vier Stationen unter der Überschrift „DER VORGANG BLEIBT OFFEN“ mit der Unterzeile „Er wartet, erinnert und nimmt auf“. Erstens RAUS: ein Finger drückt am Monitor auf Senden, ein Briefumschlag geht weg. Zweitens WARTET: dieselbe Vorgangskarte auf dem Bildschirm, daneben eine Sanduhr. Drittens ERINNERT, orange hervorgehoben: eine Frau sieht auf ihr Smartphone, das einen kurzen Hinweis zeigt. Viertens ZURÜCK: ein Umschlag kommt auf denselben Bildschirm zurück, an der Karte erscheint ein grüner Haken.

Die Sache bleibt offen, bis sie wirklich erledigt ist. Sie wartet auf das, was von außen kommen muss — die Antwort auf das Angebot, die Lieferung, den Zahlungseingang. Kommt nichts, erinnert sie: erst im Haus, und wenn Sie es so wollen, auch beim Kunden. Was zurückkommt, hängt sie sich selbst an. Zugemacht wird erst, wenn ein Ergebnis da ist, das Sie vorzeigen können.

Woran es Offenes merkt

Überschrift „JEDER VORGANG WEISS DREI DINGE“, darunter „Zustand, Frist, Zuständigkeit“. Eine Frau sitzt an einem großen Monitor und zeigt auf eine einzelne Vorgangskarte darauf. Von drei Stellen der Karte führen feine Linien nach rechts zu ihrer Beschriftung: ZUSTAND zu einer Reihe aus drei Punkten, von denen einer gefüllt ist; FRIST zu einer kleinen Uhr mit orangen Zeigern; WER zu einem runden Personenbild in der Ecke der Karte.

Bei jeder offenen Sache stehen drei Dinge dabei: wie weit sie ist, bis wann etwas passieren muss und wer dran ist. Läuft die Frist ab, wird daraus von allein eine Aufgabe für den Zuständigen — niemand muss daran gedacht haben. Das ist der Unterschied zwischen einem Ordner, in dem etwas abgelegt ist, und einem Betrieb, der nachhält.

Wem Sie es anvertrauen

Woran Sie uns messen können

Was im Haus bleibt

Die Grenze

Überschrift „IHR BETRIEB HAT EINE GRENZE“, darunter „Ihr eigenes System, kein gemeinsamer Topf“. Ein großer gestrichelter Rahmen umschließt einen Arbeitsplatz, einen Aktenschrank und ein kleines Gerät mit orangem Punkt — beschriftet mit IHR HAUS; darin arbeitet eine Frau ruhig am Monitor. An der rechten Kante des Rahmens ist eine Tür eingelassen, an der ein Techniker von außen eine Karte hochhält, während ihm von innen jemand öffnet. Diese Stelle ist orange beschriftet mit NUR MIT AUFTRAG.

Ihr Betrieb bekommt sein eigenes System in einem Rechenzentrum in der EU — kein Fach in einem großen gemeinsamen Topf. Was Ihre Leute dem System beibringen, bleibt in Ihrem Bestand. Und wo für Betrieb und Unterstützung jemand von außerhalb der EU hineinsehen muss, ist das vertraglich und technisch geregelt. Wir sagen es Ihnen, statt es zu verschweigen.

Was von außen kommt

Ablauf in vier Stationen unter der Überschrift „EINE MAIL ORDNET NICHTS AN“ mit der Unterzeile „Gelesen wird sie, befolgt nicht“. Erstens KOMMT AN: ein Briefumschlag und ein Dokument treffen von links auf einem Bildschirm ein. Zweitens GELESEN: derselbe Inhalt steht als geordnete Zeilen auf dem Bildschirm, ringsum steht alles still — kein Gerät läuft an. Drittens MENSCH, als einzige Station orange gerahmt: eine Frau sitzt am Monitor, sieht sich den Inhalt an, und ihre Hand geht zu einer weißen Schaltfläche mit orangem Rand. Viertens EINGEORDNET: derselbe Inhalt liegt geordnet in einer Liste, daneben ein grüner Haken. In keiner Station löst der Inhalt selbst etwas aus.

Eine Mail, ein Dokument, eine Nachricht: Was von außen hereinkommt, wird gelesen und eingeordnet — anordnen kann es nichts. Steht in einem Anschreiben „bitte umgehend überweisen“ oder „unsere Bankverbindung hat sich geändert“, ist das für AMIGOSU ein Satz im Text und keine Anweisung. In Gang gesetzt wird, was ein Mensch aus Ihrem Betrieb freigibt. Und wo für einen Arbeitsschritt etwas außer Haus muss, geht nur der freigegebene Ausschnitt mit, nicht Ihr Bestand.

Wem die Daten gehören

Überschrift „DIE DATEN GEHÖREN IHNEN“, darunter „Ihr Bestand, Ihr Haus“. Ein Unternehmer im Hemd steht in seinem eigenen Betrieb und legt die Hand ruhig auf ein geschlossenes Gerät von der Größe eines Aktenkoffers, das auf einem Sideboard steht und orange umrandet mit IHR BESTAND beschriftet ist. Hinter ihm ein Aktenschrank und ein Arbeitsplatz, durchs Fenster eine ruhige Straße mit Häusern.

Ihre Daten gehören Ihnen — die Bestände, die Warenwirtschaft darunter und das Gerät, das bei Ihnen im Haus steht. Nicht uns. Für den Fall, dass man wieder auseinandergeht, ist eine geordnete Übergabe Teil des Vertrags. Was sie genau umfasst, gehört in den Vertrag und nicht auf eine Website: Im Vertrag steht es verbindlich, hier stünde nur eine Behauptung.

Elf Bereiche, einzeln freischaltbar

Die Bereiche

Überschrift „JEDE FÄHIGKEIT EINZELN“, darunter „Sie entscheiden, was wann dazukommt“. Ein aufgeklappter Schaltschrank an einer Werkstattwand mit einer Reihe gleicher Kippschalter untereinander. Ein Handwerksmeister legt mit der Hand einen einzelnen Schalter um, der orange hervorgehoben ist. Die oberen Schalter stehen oben und tragen je einen blauen Punkt, zusammengefasst als AN; die unteren stehen ohne Punkt und sind mit NOCH NICHT beschriftet.

Elf Bereiche — von Kunden und Vorgängen über Angebote, Aufträge und Rechnungen bis zu Material, Lager, Mitarbeitern, Maschinen und Außendienst. In jedem ist einzeln benannt, was das System übernehmen kann, und jede dieser Sachen lässt sich für sich anschalten. Sie entscheiden, was Ihr Betrieb wann bekommt. Was nicht angeschaltet ist, taucht auf dem Bildschirm gar nicht erst auf.

Eine von nahem

Ablauf in vier Stationen unter der Überschrift „EINE FÄHIGKEIT VON NAHEM“ mit der Unterzeile „Aus einer Sprachnotiz wird eine Bestellung“. Erstens GESPROCHEN: ein Monteur spricht im Lieferwagen in sein Smartphone, auf dem eine Wellenform läuft. Zweitens ERKANNT: auf einem Bildschirm erscheint eine Materialzeile, dem Einsatz zugeordnet. Drittens FREIGABE, orange gerahmt: ein Mann im Büro tippt auf einem Tablet eine von zwei Schaltflächen an. Viertens BESTELLT: ein Lieferschein auf dem Tresen, daneben gestapeltes Material, im Hintergrund ein grüner Haken.

Jemand spricht unterwegs eine Notiz ins Telefon. Der Kern wandelt sie in Text, erkennt das Material, ordnet es dem Einsatz zu und bereitet die Nachbestellung vor. Was hinausgeht, sehen Sie vorher. So sieht eine einzelne Fähigkeit aus, wenn man sie von nahem betrachtet.

Zwei Ebenen

Überschrift „ZWEI EBENEN“, darunter „Unten das Gemeinsame, oben Ihr Eigenes“. Eine breite blaue Grundplatte aus gleichmäßigen Bausteinen trägt die Beschriftung BASIS. Darüber liegt, auf drei kurzen Stützen, eine zweite Platte mit anders geformten Teilen und einem Formular darauf — orange umrandet und mit IHR ABLAUF beschriftet. Rechts legt eine Handwerkerin gerade ein weiteres Teil auf die obere Platte.

Unten liegt, was jeder Betrieb braucht. Darüber liegt, was nur bei Ihnen so läuft: Ihre Reihenfolge, Ihre Regeln, Ihre Formulare — das Aufmaßblatt, das ein Kunde seit Jahren genau so haben will; die Freigabe, die bei Ihnen immer über den Meister geht. So etwas wird einmal gebaut und dem System beigebracht. Danach läuft es, so oft Sie es brauchen, in der Regel, ohne dass jeder einzelne Durchlauf noch einmal kostet.

Betrieb statt Demo

Zwei Gesellschaften

Zwei Arbeitsorte, durch eine senkrechte Linie getrennt, unter der Überschrift „ZWEI HÄUSER, ZWEI AUFGABEN“ mit der Unterzeile „Gebaut und betrieben, getrennt“. Links BAUT: zwei Menschen an einem Tisch mit Skizzen und einem aufgeschraubten Gerät. Rechts BETREIBT: ein Techniker mit Kopfhörer vor zwei Monitoren mit einer ruhigen Kurve, dahinter ein Serverschrank. Unten führt eine durchgehende blaue Linie von beiden Seiten zu einem kleinen Quadrat mit orangem Punkt in der Mitte.

Gebaut wird AMIGOSU von der viaviva.team LLC. Die Server stehen und laufen bei einem Partner in der EU, nach europäischem Datenschutzrecht; dort sitzt auch die Stelle, bei der Sie zuerst anrufen, wenn etwas ist. Für Sie bleibt es ein System und ein Ansprechpartner — wer dahinter was macht, ist vertraglich geregelt.

Selbst im Einsatz

Überschrift „WIR ARBEITEN SELBST DAMIT“, darunter „Dasselbe System, das wir anbieten“, beschriftet mit UNSER BETRIEB. Ein Arbeitsraum mit fünf Arbeitsplätzen nebeneinander: an dreien sitzen Menschen und arbeiten, an zweien läuft die Oberfläche ohne dass jemand davorsitzt. Alle Bildschirme zeigen dieselbe Oberfläche. In der Mitte steht ein kleines Quadrat mit orangem Punkt, mit dünnen blauen Linien zu den Plätzen. Es stehen keine Zahlen im Bild.

Wir führen unseren eigenen Betrieb mit demselben System, das wir verkaufen — seit dem 3. August 2026, mit neun Arbeitsplätzen, die gleichzeitig laufen. Was wir dazu an Zahlen nennen, ist gemessen und nicht geschätzt. Das ist der Beleg dafür, dass hinter dem Produkt ein Betrieb steht und keine Vorführung. Dazu gehört auch die unbequeme Seite: Nichts gilt bei uns als erledigt, nur weil jemand es fertig gemeldet hat.

Die Abläufe ansehen, die bei uns laufen

Der erste Schritt

Überschrift „DER ERSTE SCHRITT IST EIN GESPRÄCH“, darunter „Über Ihren Betrieb, nicht über Software“. Zwei Männer sitzen einander an einem Tisch gegenüber: links ein Handwerksmeister in Arbeitskleidung, der mit den Händen etwas erklärt, rechts ein Zuhörer, der mitschreibt. Zwischen ihnen steht ein aufgeschlagener Block mit einer handgezeichneten Halle, orange umrandet und mit IHR BETRIEB beschriftet. Der Laptop am Tischrand ist zugeklappt.

Der beste erste Schritt ist ein Gespräch über Ihren Betrieb, nicht über Software. Was läuft heute über Zuruf? Was bleibt liegen, ohne dass es jemandem auffällt? Wo hängt Wissen an einer einzelnen Person? Daraus ergibt sich, was ein Kern bei Ihnen zuerst übernimmt — und ob er sich überhaupt lohnt.

Branche wählen

Wir suchen Branchenpartner

Gebaute Systeme

Gebaut. Betrieben. Wiederverwendbar.

Was AMIGOSU kann, zeigt sich an Abläufen, die laufen. Jeder Eintrag beschreibt einen davon aus unserem eigenen Arbeitsbetrieb — wofür er gebaut wurde, wo ein Mensch entscheidet und was auf Ihren Betrieb übertragbar ist.

  • Im Betriebläuft in unserem eigenen Arbeitsbetrieb, Tag für Tag
  • Pilotläuft, aber in begrenztem Umfang

Eingehende Post Im Betrieb Was hereinkommt, bekommt einen Zuständigen, einen Stand und eine Spur.
Wofür gebaut
Für Betriebe, in denen Post in einem Sammelpostfach liegt und erst dann jemandem gehört, wenn zufällig jemand hineinsieht.
Vorher
Eine Nachricht kommt an. Wer zuständig ist, worum es geht und ob schon jemand geantwortet hat, weiß man erst, wenn man den Verlauf durchliest — und zwei Leute tun das manchmal gleichzeitig.
Danach
Jede Nachricht hängt an einem Vorgang, hat einen Zuständigen und einen Stand. Was hinausgeht, ist vorher von einem Menschen freigegeben worden und steht anschließend nachlesbar am Vorgang.
Fähigkeiten
  • Absender einem Kunden und einem Vorgang zuordnen
  • Anliegen aus dem Text erkennen
  • Antwortentwurf aus Vorlage und Vorgangsstand befüllen
  • Freigabe einholen, bevor etwas das Haus verlässt
  • Versand über ein einziges kontrolliertes Nadelöhr
Wo ein Mensch entscheidet
Ein Mensch aus Ihrem Betrieb gibt frei. Ohne diese Freigabe verlässt kein Entwurf das Haus — das Nadelöhr ist der Ort, an dem das durchgesetzt wird, nicht eine Absprache.
Was herauskommt
Antwortentwurf · Eintrag am Vorgang · Protokollzeile über das, was gesendet wurde
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Der Ablauf ist übertragbar, sein Zuschnitt nicht: Anrede, Freigabekreis, Sperrlisten und Sendefenster sind Einstellungen, die je Betrieb festgelegt werden.
Vom Gespräch zum Angebot Im Betrieb Aus einem geführten Gespräch entsteht ein ausgearbeiteter Angebotsentwurf.
Wofür gebaut
Für den Weg zwischen einem guten Gespräch und einem Angebot, der erfahrungsgemäß länger dauert als das Gespräch selbst.
Vorher
Nach dem Termin liegt eine Aufzeichnung vor und sonst nichts. Die Nacharbeit beginnt bei null, und je länger sie liegen bleibt, desto mehr davon steht nur noch im Kopf eines Einzelnen.
Danach
Aus dem Gespräch entsteht eine Mitschrift, daraus eine geordnete Liste der Anforderungen, daraus ein Angebotsentwurf und die offenen Punkte als Aufgaben mit Frist.
Fähigkeiten
  • Aufzeichnung in eine durchsuchbare Mitschrift wandeln
  • Anliegen, Anforderungen und offene Punkte trennen
  • Angebot aus Vorlage befüllen
  • offene Punkte als Aufgaben mit Frist anlegen
  • Angebotsstand verfolgen und Wiedervorlage setzen
Wo ein Mensch entscheidet
Der Entwurf ist ein Entwurf. Preis, Zuschnitt und Ton entscheidet, wer das Gespräch geführt hat — er bekommt eine ausgearbeitete Vorlage, keine fertige Zusage.
Was herauskommt
Gesprächszusammenfassung · Angebotsentwurf · Aufgabenliste · Wiedervorlage
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Übertragbar, sobald es eine Angebotsvorlage und eine Vorstellung davon gibt, was ein Angebot enthalten muss. Beides ist Vorarbeit, die im Betrieb ohnehin schon existiert.
Meldung von unterwegs Im Betrieb Wer unterwegs etwas meldet, erzeugt damit einen Eintrag am richtigen Vorgang.
Wofür gebaut
Für alle, die den Tag nicht am Schreibtisch verbringen und trotzdem der Ort sind, an dem die betrieblich wichtigen Dinge zuerst auffallen.
Vorher
Was auf der Baustelle, beim Kunden oder im Lager auffällt, wird jemandem zugerufen oder in eine Nachricht getippt. Ob daraus etwas wird, hängt daran, ob der Empfänger es weiterträgt.
Danach
Aus derselben Nachricht — getippt, fotografiert oder gesprochen — entsteht ein Eintrag am richtigen Vorgang. Die Rückmeldung kommt im selben Kanal, in dem gemeldet wurde.
Fähigkeiten
  • Text, Foto und Sprachnachricht als Eingang behandeln
  • Sprachnotiz in Text wandeln und zuordnen
  • Aufgabe mit Frist und Bezug erzeugen
  • Freigabe im Messenger einholen
  • Nachweis am Vorgang ablegen
Wo ein Mensch entscheidet
Der Mensch meldet in der Sprache, die ihm gerade passt. Er füllt kein Formular aus — die Struktur entsteht danach, nicht bei ihm.
Was herauskommt
Vorgangseintrag · Aufgabe mit Frist · Rückmeldung im selben Kanal
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Übertragbar. Welcher Messenger, welche Gruppen und wer worauf antworten darf, wird je Betrieb festgelegt.
Vier Augen, bevor es hinausgeht Im Betrieb Was das Haus verlässt, sieht vorher jemand an, der es nicht selbst gemacht hat.
Wofür gebaut
Für alles, was beim Kunden landet und dort Geld oder Vertrauen kostet, wenn ein Fehler darin steht: Angebote, Rechnungen, Berichte, Anschreiben.
Vorher
Wer etwas geschrieben hat, schickt es selbst hinaus. Der Zahlendreher im Angebot und die falsche Menge in der Rechnung fallen dann dort auf, wo sie teuer sind: beim Kunden.
Danach
Bevor etwas das Haus verlässt, sieht es jemand an, der es nicht selbst erstellt hat. Stimmt etwas nicht, geht es mit der konkreten Stelle zurück in die Bearbeitung, statt in einer Diskussion zu enden. Erst wenn dieser Blick vorbei ist, gilt es als fertig.
Fähigkeiten
  • Auftrag mit Vorgabe und Frist anlegen, damit klar ist, woran gemessen wird
  • Den Arbeitsstand mitschreiben, statt ihn im Kopf zu behalten
  • Zum Gegenlesen an jemand anderen geben als den Bearbeiter
  • Die vereinbarten Punkte einzeln bestätigen statt pauschal abhaken
  • Einen Mangel mit der konkreten Stelle zurückgeben
Wo ein Mensch entscheidet
Die letzte Freigabe vor dem Kunden bleibt beim Menschen. Bei allem, was verbindlich wird, ist seine Bestätigung Bedingung und nicht Formsache.
Was herauskommt
gegengelesenes Ergebnis · Vermerk, wer daraufgesehen hat · Rückgabe mit der Stelle, die nicht stimmt
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Der Ablauf ist übertragbar. Wie genau hingesehen wird, hängt davon ab, was auf dem Spiel steht — das wird je Art der Arbeit festgelegt und nicht einmal für alles.
Was keiner Frist gehorcht Im Betrieb Arbeit ohne Termin bekommt ihren Auslöser aus dem Zustand selbst.
Wofür gebaut
Für die Arbeit, die niemand vergisst, weil sie unwichtig wäre, sondern weil sie kein Datum hat: Wartungsintervalle, ablaufende Qualifikationen, Kunden, von denen man lange nichts gehört hat.
Vorher
Es gibt keinen Auslöser. Es fällt jemandem ein — oder es fällt auf, wenn es zu spät ist.
Danach
Der Zustand selbst ist der Auslöser. Wird eine Schwelle erreicht, entsteht eine Aufgabe mit Frist und Zuständigem, und sie schließt sich erst mit einem Nachweis.
Fähigkeiten
  • Fälligkeit nach Zeit, Zustand oder Nutzung erkennen
  • Aufgabe mit Frist und Bezug erzeugen
  • Kontaktintervall überwachen
  • Ablauf von Qualifikationen überwachen
  • Erinnerung in der Übersicht anzeigen und als Nachricht aufs Telefon schicken
Wo ein Mensch entscheidet
Der Mensch entscheidet, ab wann etwas fällig ist. Die Schwelle ist eine betriebliche Festlegung, keine technische.
Was herauskommt
Aufgabe mit Frist · Erinnerung · dokumentierter Abschluss
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Übertragbar. Die Schwellen sind das eigentliche Projekt: Sie müssen einmal sauber festgelegt werden, danach trägt sich der Ablauf selbst.
Inhalte mit Prüfung Im Betrieb Entwürfe entstehen aus dem Bestand, werden geprüft und der Redaktion vorgelegt.
Wofür gebaut
Für Außenwirkung, die regelmäßig stattfinden soll, ohne dass jemand jede Woche mit einem leeren Blatt anfängt — und ohne dass etwas hinausgeht, das fachlich nicht durfte.
Vorher
Inhalte entstehen, wenn jemand Zeit hat. Was die Redaktion an einem Entwurf korrigiert, korrigiert sie beim nächsten Mal wieder.
Danach
Entwürfe entstehen aus dem vorhandenen Bestand, werden gegen die Regeln des Fachgebiets geprüft und der Redaktion vorgelegt. Was sie ändert, fließt als Regel zurück — dieselbe Korrektur wird seltener nötig.
Fähigkeiten
  • Entwurf aus vorhandenen Inhalten erzeugen
  • Entwurf gegen fachliche und rechtliche Regeln prüfen
  • zur Sichtung vorlegen statt zu veröffentlichen
  • Korrekturen der Redaktion auswerten
  • erkannte Muster als Regel hinterlegen
Wo ein Mensch entscheidet
Die Redaktion entscheidet, was erscheint. Der Ablauf liefert Vorschläge und lernt aus dem, was sie ändert — er veröffentlicht nicht selbst.
Was herauskommt
geprüfter Entwurf · Vorlage zur Sichtung · Regel für den nächsten Durchgang
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Übertragbar, wenn es einen Bestand gibt, aus dem geschöpft werden kann, und jemanden, der sichtet. Die Regeln des Fachgebiets sind je Branche verschieden und müssen eingetragen werden.
Wissen aus dem eigenen Bestand Im Betrieb Vorgänge und Dokumente sind gemeinsam durchsuchbar — mit Fundstelle statt Behauptung.
Wofür gebaut
Für die Frage, die schon einmal jemand beantwortet hat — nur weiß niemand mehr, wer, wann und wo es steht.
Vorher
Wissen hängt an Personen. Ist die Person im Urlaub, beginnt die Suche von vorn, und in einem Mailverlauf findet sie oft gar nicht statt.
Danach
Vorgänge, Dokumente und Notizen sind gemeinsam durchsuchbar. Zu jeder Antwort gehört die Fundstelle, aus der sie stammt — nachlesbar, statt geglaubt.
Fähigkeiten
  • Volltextsuche über alle Vorgänge
  • Datei, Foto oder Notiz an einen Vorgang hängen
  • Kontakthistorie zu einem Kunden abrufen
  • Fundstelle mit Herkunft ausweisen
  • Bericht aus dem Bestand erzeugen
Wo ein Mensch entscheidet
Die Antwort wird belegt, nicht behauptet. Wer sie liest, kann sie an der Fundstelle nachprüfen — das ist der Unterschied zu einem Sprachmodell, das plausibel klingt.
Was herauskommt
Antwort mit Fundstelle · Bericht · zusammengeführte Vorgangshistorie
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Übertragbar. Der Aufwand steckt darin, den vorhandenen Bestand einmal an die Vorgänge zu hängen; danach wächst er im Arbeiten mit.
Vom Abschluss zum Zugang Pilot Ein Abschluss schaltet die Berechtigung frei, statt Handarbeit auszulösen.
Wofür gebaut
Für alles, was nach einem Abschluss freigeschaltet werden muss: ein Bereich, ein Dokument, eine Leistung, ein Konto.
Vorher
Nach dem Abschluss beginnt Handarbeit. Jemand legt an, schaltet frei, schreibt eine Mail — und an einem Freitagabend passiert das eben erst am Montag.
Danach
Der Abschluss selbst löst die Berechtigung aus. Der Zugang steht, der Status am Vorgang wechselt mit, und beides ist nachvollziehbar zusammen entstanden.
Fähigkeiten
  • Abschluss als Auslöser behandeln
  • Berechtigung setzen und wieder entziehen
  • Zugang bereitstellen
  • Status am Vorgang mitführen
Wo ein Mensch entscheidet
Was automatisch freigeschaltet wird und was eine Bestätigung braucht, ist eine Festlegung des Betriebs — nicht jede Leistung soll ohne Blick eines Menschen anlaufen.
Was herauskommt
gesetzte Berechtigung · bereitstehender Zugang · Statuswechsel am Vorgang
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Als Ablauf übertragbar. Wie der Abschluss technisch hereinkommt, hängt davon ab, womit Sie abrechnen — dieser Teil wird je Betrieb angeschlossen.
Der Betrieb sieht sich selbst zu Im Betrieb Der Betrieb misst sich selbst und meldet, wenn etwas ausbleibt.
Wofür gebaut
Für den Fall, dass etwas nicht läuft — und für die unangenehmere Variante davon: dass etwas nicht läuft und es niemandem auffällt.
Vorher
Ein Ausfall zeigt sich daran, dass jemand etwas vermisst. Bis dahin ist er schon eine Weile alt.
Danach
Der Zustand wird laufend gemessen. Wird es eng, wird schwere Arbeit verschoben statt abgebrochen; bleibt etwas aus, geht eine Meldung an die Zuständigen, statt dass Stille als „alles in Ordnung" durchgeht.
Fähigkeiten
  • Auslastung und Zustand laufend messen
  • schwere Arbeit bei Engpass verschieben
  • Ausbleiben eines Laufs als Störung erkennen
  • Meldung an die Zuständigen zustellen
  • Wiederaufnahme, sobald wieder Luft ist
Wo ein Mensch entscheidet
Was gemeldet wird und was warten kann, entscheidet der Betrieb. Eine Wache, die alles meldet, wird ignoriert — das ist der eigentliche Ausfall.
Was herauskommt
verschobener statt abgebrochener Lauf · Störungsmeldung · nachlesbarer Verlauf
Herkunft
Eigener Arbeitsbetrieb
Übertragbar auf Ihren Betrieb
Übertragbar. Die Schwellen und der Empfängerkreis werden je Betrieb festgelegt; der Rest ist Aufbau.

Gespräch

Kontakt aufnehmen

Schreiben Sie uns, worum es in Ihrem Betrieb geht. Wir melden uns mit einer Einschätzung, welche Abläufe sich dafür eignen — und welche eher nicht.

Pflichtfelder sind mit gekennzeichnet. Ihre Angaben gehen an uns und an niemanden sonst.